Gegen das geplante Gewerbegebiet G6 haben sich ausgesprochen:
Parteien und Verbände
- SPD, Kreisverband Erlangen

- Bündnis 90 / Die Grünen, Kreisverband Erlangen

- Grüne Liste Erlangen

- Die Linke, Kreisverband Erlangen

- Erlanger Linke

- ödp, Kreisverband Erlangen

- Freie Wählergemeinschaft Erlangen

- BUND Naturschutz, Kreisverband Erlangen

Aufruf des BN
Prof. Dr. Hubert Weiger, Vorsitzender Bund Naturschutz in Bayern e.V. (BN), Vorsitzender Bund für Umwelt und Naturschutz in Deutschland e.V. (BUND):
“Erst Anfang Oktober 2011 wurde bekannt, dass der tägliche Flächenverbrauch in Bayern für Siedlungs- und Verkehrszwecke im Jahr 2010 auf 20,8 Hektar gestiegen ist, eine Steigerung um 25% gegenüber dem Vorjahr (2009: 16,4 ha). Das Karussell des Landverbrauchs darf sich auch in Erlangen nicht ständig weiterdrehen, so dass den kommenden Generationen Entscheidungsspielräume genommen werden. Mit der geplanten Baufläche für das Gewerbegebiet G6 in Tennenlohe würde erneut größtenteils landwirtschaftlich genutztes Land verloren gehen und damit die regionale Produktion von Nahrungsmitteln weiter eingeschränkt“ - Landesbund für Vogelschutz, Kreisverband Erlangen

Bianca Fuchs, Geschäftsstellenleiterin LBV:
“Keine weitere Versiegelung in einem Stadtteil, dass mit Gewerbegebieten bereits vollkommen zugebaut ist. Dies ist kein sinnvolles Flächenmanagement im Großraum Nürnberg – Fürth – Erlangen.”
Kirchen
- Dr. Annekathrin Preidel, Mitglied der Synoden der ELKB und EKD:
“Die Umwidmung des wohnortnahen Naherholungsgebiets in Tennenlohe in ein Gewerbegebiet steht nicht im Einklang mit dem Leitbild einer nachhaltigen Entwicklung. Zur Wahrung des ökologischen Gleichgewichts müssen die Sicherung der Schutzgüter Boden, Wasser und Luft und der Erhalt wohnortnaher landwirtschaftlich genutzter Flächen in noch intakter Natur oberste Priorität haben, um die Lebensqualität der Menschen im bereits stark belasteten Erlanger Süden nicht noch weiter einzuschränken.” - Dr. Wolfgang Schürger, Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern, Der landeskirchliche Beauftragte für Umwelt- und Klimaverantwortung:
“Der Großraum Nuernberg-Fürth-Erlangen lebt davon, dass zwischen den Städten Freiflächen vorhanden sind, die eine hohe Erholungs- und Lebensqualität bieten. In den drei Städten sind viele Gewerbeflächen vorhanden. Dass die Stadt Erlangen in Tennenlohe ein wichtiges Biotop versiegeln will, ist vor diesem Hintergrund nicht zu verstehen.”
Firmen
- Calendula Naturkost, Annette Auer
Personen
- Andreas Richter
“Die Waage halten – in der Stadt / den Stadtteilen
- Leben und Arbeit
- Natur und Wachstum und Natur
- Wohnen und Mobilität” - Anton Salzbrunn
“Man muss nicht alles ein hausen! “ - Bärbel Fröhlich
“Die Schönheit der unter Landschaftsschutz stehenden Hutgraben-Auen und ihr Erholungswert für Erlanger Bürger und auch für die, die nur in Tennenlohe arbeiten, wird durch die geplanten Maßnahmen der Deutschen Bahn, die Hutgrabenzohne als Ausgleichsfläche für den Bau der ICE-Trasse auszuweisen, “abgeschafft”. Jetzt will die Stadt Erlangen, von deren gewählten Bürgervertretern sich ohnehin viele schon verlassen fühlen, den Tennenloher Einwohnern auch noch den letzten Rest Landschaft wegnehmen. Ich kann das nicht fassen! Ich war – obwohl einst zugereist – immer stolz auf “mein” Erlangen, auf “mein” Tennenlohe. Inzwischen packt mich Trauer und Verzweiflung! Lärm, Abgase, 5-Achser-LKWs brettern durch Wohnstraßen, Grundstücke für Häuslebauer kann man mit der Lupe suchen, nein, diese Zustände ziehen normalerweise keine jungen Familien an!
Wie sagte doch unser Oberbürgermeister in seiner Grundsatzrede für die Wahlperiode 2008 – 2014? “Erlangen ist eine Stadt im Grünen und wir wollen uns weiterhin dafür einsetzen, attraktives Wohnen in einer intakten Umwelt möglich zu machen.” Und ferner, in der gleichen Rede: “Unser Ziel für die Stadtentwicklung in Erlangen ist die Verbindung von urbanem Leben und nachhaltiger Planung. Wir sind überzeugt, dass dies eine wichtige Voraussetzung für dauerhafte Lebensqualität ist.” Ja, lieber Herr Oberbürgermeister und liebe Stadtplaner, damit haben Sie ja völlig Recht, aber genau mit dieser Lebensqualität, da geht es in Tennenlohe immer mehr bergab!” - Dieter Wiesinger
“Der von den Befürwortern des geplanten Gewerbegebietes verteilte Flyer erinnert fatal an eine Märchenstunde. Auch dort wird den Zuhörern und den Lesern eine blühende Zukunft mit Fantasiegebilden, wohlklingenden Versprechungen und schönen Aussichten vorgegaukelt – der Wahrheitsgehalt ist dabei Nebensache und gar nicht gewollt. In unserer realen Welt, im konkreten Fall aber nennt man das Wählertäuschung mit dem alleinigen Ziel, ein Prestigeobjekt (Originalton Oberbürgermeister: „Ich will das aber“) um jeden Preis und mit allen Mittel mit möglichst vielen Wählerstimmen durchzusetzen.
Gibt es dazu nicht ein passendes Märchen aus Hameln?
Beispiele für Wählertäuschung findet man unter „Argumente der Befürworter“. “ - Gert Büttner
“Ich freue mich darüber, dass Erlangen für Unternehmen so attraktiv ist, auch in Tennenlohe – aber das Gebiet des G6 ist völlig ungeeignet.” - Hannes Allabauer
“Es gibt genügend andere für Gewerbe geeignete Flächen, die Wohngebiete nicht so stark beeinträchtigen. Das G6 ist relativ klein und für die angestrebte Entwicklung unzureichend. Außerdem ist Tennenlohe bei Gemeinschaftseinrichtungen unterentwickelt.” - Helga Hoffmann
“Es ist ein Skandal, dass die Eigentümer der Äcker zwangsenteignet werden würden und damit ihrer Existenzgrundlage als Bauern beraubt werden würden.” - Horst Gwinner (Ortsbeirat Tennenlohe)
“Tennenlohe hat seinen Beitrag bereits geleistet. Gegen Flächenfraß und Bodenversiegelung.” - Ilka Wiesinger
“Spätestens auf den zweiten Blick entpuppt sich der Flyer der Befürworter des G 6 als ein großer Lostopf mit drei Trostpreisen und vielen, vielen Nieten:
– erster Preis: ein Gutschein für eine Wohnungs-/Hausbesichtigung in Arbeitsplatznähe
– zweiter Preis: ein Fahrrad zum Arbeitsplatz
– dritter Preis: eine Monatskarte für den in weiter Ferne liegenden ÖPNV
Alles Weitere im Topf sind Sprechblasen, heiße Luft und wenig Greifbares. Deshalb “NEIN” zum geplanten Gewerbegebiet G 6.” - Inge Büttner
“Das Gewerbegebiet G6 ist nicht alternativlos.” - Johann Hauer (Ortsbeirat Tennenlohe)
“Das Gewerbegebiet G6 hat für Erlangen und den Ortsteil Tennenlohe zuviele negative Auswirkungen.” - Karin Wiesinger
“Ich bin
“Pro lebenswerte Zukunft für uns und unsere Kinder” und “Pro Natur” und damit kontra G 6.
Außerdem bin ich kontra Wählertäuschung mit verfälschten Stimmzetteln und irreführenden Begriffen, weil für mich ein Gewerbegebiet einfach kein “Park” ist und niemals sein kann.” - Dr. Klaus Fröhlich
“Wer die Einwohnerzahl erhöhen will, um den Großstadt-Status zu sichern, muss Baugrundstücke schaffen und nicht Pendler anlocken.
Schlimm, wie man immer wieder versucht uns zu belügen! Wir haben uns das zu lange gefallen lassen. Selbst aus der letzten Wahlschlappe haben einige Herren offensichtlich nicht gelernt. Warum sollen sie auch, einzelne haben ja beruflich andere Ziele!
Erschreckend, dass die Stadtverwaltung Bürger weit entfernter Stadtteile, z. B. Büchenbach oder Rathsberg, in einer lokalen Angelegenheit im Süden Erlangens zur Entscheidung ruft, in der Hoffnung so eine Mehrheit zu bekommen, die im routinemäßigen Genehmigungsverfahren nicht gewonnen werden konnte. - Ludwig Gehring
“- G 6 erzeugt auf Jahre weitere Kosten + Schulden, die wir ER-Bürger schon mit unserer Last bezahlen
- zuerst die Schulen und Turn-Hallen energy-efficent sanieren und erhalten (payback ca. 2-5 Jahre !!)
- Lean-Government in der gesamten Stadt-Verwaltung und die Verwaltung führen wie ein steuerzahlendes Unternehmen (Cost-Centre-Controlling) mit der Einführung von Bonus-Systemen der Einsparenden Bereiche – die Mitarbeiter wissen wo der Hund im …liegt !
(Consultants erzählen und schreiben nur was die Mannschaft schon kennt, vielleicht aber das Mgmt nicht)” - Manuela Irmler
“Die Befürworter und die Unentschlossenen sollten sich die Fläche vor Ort ansehen, denn das geplante Gewerbegebiet liegt nur an einer Seite entlang der Autobahn, die andere Seite grenzt direkt ans Wohngebiet.” - Oliver Ende
“Auch wir als Anwohner der Äußeren Tennenloher Straße des Stadtteils Bruck, wären von diesen Maßnahmen sehr stark betroffen. Ein Gewerbegebiet zu realisieren, obwohl nicht einmal der jetzigen Verkehrszunahme Rechnung getragen wird, ist schier unverantwortlich. Unsere Anfrage an die Stadt Erlangen bezüglich besserer Verkehrsüberwachung, wurde mit der Aussage des zu wenig zur Verfügung stehenden Personals abgetan. Besonders der stark zugenommene Lieferverkehr wurde hier noch nie einer Kontrolle untergezogen. Dabei ist die Äußere Tennenloher Straße in diesem Bereich für Lieferverkehr über 7,5t. gesperrt bzw. nur für Anlieger freigegeben. Außerdem wird hier ein teils rasanter Fahrstil an den Tag gelegt. Und das im Umkreis von 3 Schulen! Nur hat man, wie schon erwähnt, kein ausreichendes Personal zur Verfügung, um eine gezielte Überwachnung durchzuführen. Und das zum jetzigen Zeitpunkt schon! Wohin soll die Realisierung des Gewerbegebiets G6 und die damit einhergehende Verkehrszunahme dann noch führen?” - Uwe Irmler
“Keine weitere Versiegelung von Bodenflächen in Tennenlohe! Die Alternative: Auffüllung der Leerstände am Wetterkreuz und Ausweitung des Gewerbegebietes Am Wetterkreuz Richtung Südwesten (G1)!” - Adelheid Reyher
- Andreas Lang
- Angelika Friedrich
- Angelika Loebner
- Anika Lindner
- Astrid Chapman
- Brigitte Scharfenstein
- Christine Haußner
- Christine Kulisch
- Claudia Badum
- Claudia Bittner
- Claudia Höppel
- Dr. Dietrich Falcke
- Cornelia Hofmann
- Dorottya Mosó
- Eckart Wangerin
- Elena Köppel
- Elfriede Hacker
- Elisabeth Ehemann
- Emma Hayd
- Esther Beichler
- Eugenie Falcke
- Florian Wendler
- Frank Heinze
- Frank Höppel
- Franziska Loebner
- Gerda Haußner
- Giselinde Paessler
- Gudrun Moßdorf
- Hans Eichenmüller
- Hans-Jürgen Franz
- Harald Bußmann
- Harald Ebersberger
- Heidi Ebersberger
- Heidi Eichenmüller
- Heidi Franz
- Heidi von Staphanie-Siddiqui
- Heidrun Schroeder
- Heinz Ehemann
- Helmut Wening
- Ike Lindner
- Ilka Wiesinger
- Irmgard Beckmann
- Irmhild Zölzer
- Johanna Loebner
- Jürgen Eichenmüller
- Jürgen Moßdorf
- Julie Lotz
- Jutta Helm
- Jutta Knauer
- Karin Allabauer
- Karin Ebersberger
- Karin Haußner
- Karin Karmasin-Bachnik
- Karl Ebersberger
- Karl-Heinz Haußner
- Karl-Wilhelm Zölzer
- Klaus Hacker
- Klaus Speicher
- Lukas Moßdorf
- Lutz Reyher
- Manfred Badum
- Manfred Beckmann
- Manfred Reinhart
- Marcus Perez
- Marianne List
- Martha Hayen-Duschek
- Matthias Gengler
- Norbert Hayd
- Otto Wörner
- Paul Haußner
- Dr. Pierrette Herzberger-Fofana
- Rainer Sickenberg
- Ralf Lindner
- Reinhard Gesell
- Renate Hirsekorn
- Roland Köppel
- Rudolf Slepitschka
- Steffen Franke
- Susanne Lender-Cassens
- Susanne Seuchter
- Thea Haußner
- Thoma Beichler
- Ullrich Seitz
- Ulrike Klein
- Ulrike Olschewski
- Ursula Wendl
- Vera Köppel
- Wencke Seuberling
- Werner Duschek
- Wolfgang Winkler
Unterstützen auch Sie die Ablehnung der Realisierung des neuen Gewerbegebietes G6 und wollen hier genannt werden (nur der Name oder auch eine Aussage dazu) ?
Dann schreiben Sie bitte eine E-Mail an erlangen-gegen-g6@franken-online.de.
Wenn Sie uns finanziell unterstützen wollen:
“Aktionsbündnis gegen G 6″
Konto: 1060509942 bei Sparkasse Erlangen BLZ 763 500 00